Trends 2012
Trends 2012
Trends sind prognostizierte Entwicklungen innerhalb unserer Gesellschaft. Sie basieren auf Forschungsresultaten führender Zukunfts-Forschungsinstitute und schlussendlich auf der aktuellen Sichtweise ob und in welche Richtung sich gewisse, schon heute erkennbare Ansätze weiterentwickeln werden.
Cloud – Ab in die Datenwolke
Im privaten Bereich wird die eigene Festplatte als Datenspeicher zunehmend weniger wichtig und tritt schrittweise in den Hintergrund. An ihre Stelle werden online Dienste treten, welche die gewünschten Inhalte zeit- und ortsunabhängig auf jedem Device zugänglich machen. Entweder durch automatisches Abgleichen unter den einzelnen Geräten wie Laptop, Mobile Phone, Desktop-Computer und Tablet-PC. Oder aber durch schlichtes Verfügbar halten der Daten, für den Fall, dass man irgendwo/irgendwann darauf zugreifen möchte.
Schon heute besteht eine Vielzahl an Diensten wie z.B. Skydive (Microsoft), iDisk (Apple), Dropbox, welche Speicherplatz bereit halten. Oder die Notizenverwaltung Evernote, die persönliche Nachrichtensammlung Instantpaper, etc.
Digital Properties – Die Abkehr vom realen Besitz
Alles was sich in Bits und Bites packen lässt, wird immer häufiger digital bestellt, ausgeliefert und bezogen. Der moderne digitale Nomade legt weniger Wert auf physischen Besitzstand. Die Vorteile der digitalen Lagerhaltung überwiegen. Musik, Bücher, Zeitschriften, Zeitungen, Filme, etc. werden zunehmend im Internet bezogen und nur noch digital gespeichert. Somit entfällt die ressourcen intensive physische Produktion, die Verpackung, der Versand, die Zustellung und die allfällige spätere Entsorgung wie wir sie bis anhin kannten.
Apps – Mini Software Bausteine
Auf den neuesten Mobile Phones, den sogenannten Smart-Phones und den Tablets sind sie schon heute allgegenwärtig, die Apps. Nun erobern sie auch die anderen Computer. Man kauft sich rasch mal eine spezialisierte App welche bereits zu hunderttausenden und praktisch zu jedem erdenklichen Interessengebiet Verfügbar sind. Oder man bezieht die Werbefinanzierten oder abgespeckten Gratis-Versionen und testet, welches einem am besten liegt. Vielleicht kommen dann später per In-App Kauf zusätzliche Funktionen dazu. Mit der Zeit kristallisieren sich aus der App Masse gewisse Essentials heraus, auf welche eine Vielzahl von Nutzern nicht mehr verzichten will. Dazu kommt, dass weit verbreitete Apps zunehmend in der Lage sind, zusammen zu arbeiten. Das eigene IT-Device, egal ob Computer, Tablett-PC oder Mobile Phone, wird so zum sehr persönlichen, bunten und nutzerspezifischen Gerät, welches nichts mehr mit den schwerfälligen und oft überdimensionierten Standard Software Paketen gemein hat.
saas – Software as a Service
Auch professionelle Software wird wohl künftig nicht mehr physisch gekauft, sondern nur noch zum Gebrauch gemietet oder geleast. Man besorgt sich auf die eigenen Bedürfnisse zugeschnittene, modulare Teile einer Software, ohne gleich die Maximallösung beziehen und bezahlen zu müssen. Auch um die Updates und die Datensicheheit muss man sich immer weniger kümmern, da die Software beim Anbieter oder bei einem seiner Partner gehostet und gepflegt wird.
Voice – Die Sprachsteuerung wird erwachsen
Apple hat es mit dem elektronischen Sprachassistenten «SIRI» wieder mal vorgemacht. Die Steuerung der Geräte mittels Spracheingabe wird salonfähig und zunehmend professioneller, d.h. brauchbar. Künftig werden wir viele Befehle nicht mehr mühsam per Tastaureingabe erteilen, sondern einfach per Spracheingabe aufrufen und vom Gerät automatisch ausführen lassen. Stimmeingabe wird die bisherigen Interaktionsmöglichkeiten mit digitalen Geräten ergänzen und diese nur da ersetzen, wo es wirklich auch Sinn macht.
Tablet-PC's – Der intuitive Umgang mit Computertechnik
Heute sind Computer schlank und smart. Auch hier hat Apple mit dem iPad einen Meilenstein gesetzt. Andere wie das Galaxy von Samsung haben nachgezogen und auch auf dem Büchermarkt hat sich mit den E-Book Readern von Kindle und Oyo schon einiges getan. Der Umgang mit digitalen Daten wird so einfacher, unkomplizierter und findet vor allem nicht nur mehr auf der Arbeit oder im Heimbüro statt, sondern einfach überall wo man gerade Lust darauf verspürt. Die Tabletts haben nicht übermässig Speicherplatz. Brauchen sie aber auch nicht, da die Daten ja sowieso zunehmend irgendwo in der Cloud lagern.
HTML5 – Die neue Version der etablierten Websprache
Im Jahr 2012 werden wir mit Sicherheit noch viel von HTML5 hören. HTML ist seit langem die Standard-Programiersprache für Webseiten. Mit der Version 5 bekommen die Webentwickler ganz neue Möglichkeiten. Was bisher noch aufwändig für einzelne Systeme programmiert werden musste, wird mit HTML5 automatisch auf allen Systemen lauffähig sein. HTML5 wird auch Adobes Flash ablösen und so multimediale Inhalte ohne Flash Plugin verfügbar machen.